KaLänder 2010

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Ich weiß, es ist etwas spät euch darauf hinzuweisen. 2010 ist schon 12 Tage alt und die meisten werden schon mindestens den einen oder anderen Kalender hängen haben. Allerdings keinen KaLänder!

Die Idee zu einem Fotokalender ist auf einem Rückkehrerseminar im September entstanden. Das Resultat sieht nicht nur sehr schön aus; mit Impressionen aus verschiedenen Ländern, wo Freiwillige tätig waren. Zusätzlich verschwindet der Erlös nicht irgendwo sondern kommt zwei Projekten zugute. Eines davon in Kenya, ein anderes in Tanzania. Zweiteres sollte euch inzwischen auch nicht mehr unbekannt sein, denn es geht um die Friends of Don Bosco. Also dem Projekt, wo ich ein Jahr lang tätig war.

Für einen ersten Eindruck:

http://via-weltwaerts.de/files/2009/11/01KalaenderTitel-150x150.jpg02KalaenderSept03KalaenderNovemb04KalaenderRueck

Weitere Informationen findet ihr unter http://via-weltwaerts.de/ruckkehrerprojekte/kalaender

Wenn ihr an einem KaLänder 2010 interessiert seid, der für dreizehn Euro zu haben ist, könnt ihr euch an die Kontakte auf der Informationsseite oder aber an mich wenden. Gerne auch über das Kommentarfeld hier unten, per Mail oder Telefon.

Ein Paket bekommen und lala-salama.de – wie geht es weiter?

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Da freute ich mich aber, einen Neujahrsgruß von Ulf zu bekommen, der seit August zusammen mit Sven bei FDB und Huruma die Stelle von Julius und mir besetzt. Allerdings war es weniger ein Email zum Neuen Jahr, sondern eine Überraschung.

Meine Eltern hatten irgendwann in der Zeit, als ich überfallen wurde, ein Päckchen nach Tanzania geschickt. Also Mitte Juni. Ulf verkündete mir nun, dass dieses angekommen ist. Also ist es nach einem knappen halben Jahr wirklich bis nach Dar Es Salaam gelangt. Ich hatte nur noch selten mal einen Gedanken daran verschwendet, wo es denn verschwunden sein könnte. Darum war die Überraschung umso größer.

Blieb nur die Überlegung, was damit passieren soll. Die Entscheidung, dass Ulf und Sven es ausschlachten dürfen, war doch nicht zu schwer zu fällen. Immerhin sollen u.a. Nudeln dabei sein und ich gönne ihnen ein gutes Essen. Gerade, weil die dortigen Nudeln zwar gut, aber die hiesigen doch um einiges leckerer sind.

Lasst es euch schmecken, ihr beiden!

In eigener Sache noch eine Bemerkung: lala-salama.de fehlt im Moment natürlich der eigentliche Verwendungszweck. Ich werde demnächst einen weiteren meiner ausführlichen Berichte veröffentlichen. Abgesehen davon fehlen mir Inhalte, die hier beschreibenswert sein könnten. Darum habe ich bereits überlegt, mich von der Homepage zu verabschieden. Allerdings möchte ich mich da nicht zu früh festlegen und darum wird die Seite bis mindestens April erreichbar bleiben.

Ich bedenke derzeit neue Nutzungsmöglichkeiten und für Anregungen bin ich dankbar. Bis dahin grüße ich herzlich aus dem winterlichen Potsdam

euer JoJo//nathan

Ein paar letzte Worte aus Tanzania

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Ich hatte ja mal großspurig angekündigt, jeden Monat hier einen Bericht für euch zu veröffentlichen. Doch seit dem letzten Bericht sind schon fast zwei Monate vergangen. Und so sind dies auf einmal die letzten Zeilen aus Tanzania, bevor ich morgen mit dem Emiratesflug EK726 zuerst nach Dubai und anschließend nach neun Stunden Aufenthalt mit EK059 weiter nach Hamburg fliege. Dort treffe ich nicht nur meine liebe Familie wieder, sondern nach 26 Stunden Trennung auch Marie. Selbige ist auch der Grund dafür, dass ich euch

  1. solange im Informationsdunkel gelassen habe,
  2. dieser Artikel in der 1. Person Plural geschrieben ist und
  3. der Text ein Gemeinschaftswerk ist.

Marie hingegen hebt erst Donnerstag Früh mit KLM und Kenya Airways um 5:10 Uhr von Dar Es Salaam ab und trifft nach Zwischenstopps in Nairobi und Amsterdam abends in Hamburg ein. (Anm. d. Red.: So erklärt sich die Sache mit den 26 Stunden.) Weiterlesen »

Ungeplantes

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Afrika ist ja nicht als der Kontinent bekannt, auf welchem allzu viel geplant wird. Vieles, was in der letzten Zeit passiert ist, hatte ich auch nicht so geplant. Eigentlich dachte ich mir, mich in Mwanza während meines Urlaubs gut zu entspannen und erholt in meine letzten 1,5 aktiven Arbeitsmonate für FDB zu starten. Noch dies und das zu Ende bringen und die Zeit so sinnvoll wie möglich nutzen.
Es kam anders. Ganz anders. Dabei hätte ich die „Planerfüllung“ ehrlich bevorzugt. Denn wie es alternativ gelaufen ist, war wenig erfrischend und letztlich bin ich in der Tiefphase meines Jahres in Tanzania gelandet.

Von Anfang an:

Alles began mit dem Beginn meiner Ferien, wo mich am vierten Tag das erste Unglück in Form eines Überfalls meines Mitreisenden Mohammed’s um Kamera, Urlaubskasse, Handy, MP3 Player und Ersatzbatterien brachte. Die Geschehnisse im einzelnen habe ich bereits im kleinen Urlaubsabriss geschildert.

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Urlaubsabriss

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Wie soll man ein derart aergerliches Thema spannend und doch nicht zu dramatisch einleiten?
Ich bin fuer: kurz und schmerzlos. Ich wurde ausgeraubt.
Um ein potentielles “Ohhhh Nein!!! Lebst du noch?” nicht zu der brennensten Frage werden zu lassen. Ja! Ich bin okey.
Fangen wir aber, wie es sich gehoert, am Anfang an.

Reisen und Kennenlernen
Am 10. Juni brach ich mit dem Bus von Scandinavia Express Service Ltd. in meinen Urlaub auf; nach Dodoma, die Landeshauptstadt Tanzanias. Waehrend der Reise lernte ich  einen netten Herren names Mohamed kennen. Gemeinsames Reisen ist einfach einfacher und netter und darum haben wir eben dies getan.

Die Unterkuenfte in Dodama waren gut gefuellt, da momentan die Bunge, das Tanzianische Parlament tagt. Nach einiger Suche offenbarten sich dann aber freie Zimmer im DM Hotel. Die beiden Abende dort haben Mohamed und ich gemeinsam verbracht. Weiterlesen »

Alles neu macht der Mai

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Eins zwei drei im Sauseschritt, rennt die Zeit und wir rennen mit. Und so brauchte es wieder mehr einen Monat, bis ich euch hier diesen Artikel präsentiere.
Wenn es so bei diesem Rhythmus bleibt, dann werdet ihr ungefähr drei bis vier weitere hier lesen können und dann ist das Jahr in Tanzania vorbei. Langsam beginnt die Planung, was ich noch machen will, was noch passieren soll. Nächste Woche beginnt der Urlaub mit Bahnreise nach Mwanza an den Lake Victoria und an den Lake Tanganyika in das Städtchen Kigoma. Vielleicht mit kleinem Zwischenstop in der theoretischen Hauptstadt Dodoma. Danach will ich einige ältere Projekte, wie etwa die Regenrinne oder den Volunteerschrank (mehr darüber etwas weiter unten) zu einem guten Ende bringen.
Wenn ab August Marie hier ist, machen wir einen knappen Monat gemeinsam Urlaub, bevor es Anfang September heißt Abschied nehmen, am 9. in das Flugzeig klettern und am 10. wieder in Deutschland sein.
Zurück aus dem Zukunftsausblick in die Gegenwart und nähere Vergangenheit und zu diesem meinem nächsten (bebilderten!) Bericht.

Viel Freude am Lesen von diesem Arbeitsplatz aus:
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Special: Der erste Rundbrief – jetzt frei erhältlich

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Ja, er ist schon vier Monate alt und ich hätte ihn früher veröffentlichen können. Aber ich bin ja nun auch kein unbeschäfftigter Mensch und daher hat es sich ein wenig verzögert. Kann ja mal passieren, oder? Wie dem auch sei: Los geht’s!

Die ersten drei Monate in Tanzania sind vorbei und damit ist es nun Zeit für meinen ersten ausführlichen Bericht.
Es ist nicht gerade einfach, all die Erlebnisse und Gefühle der letzten Zeit in einem Text zusammenzufassen. Vieles sortiert sich nur langsam, ganz viele Eindrücke sind zwar aufgenommen, aber noch nicht verarbeitet. Ich werde die Differenzen in der Kultur von Deutschland und Tanzania sicher erst wirklich einschätzen können, wenn ich wieder zurück bin.
Genauso schwer ist es, eine Gliederung zu finden und sich in mancherlei Hinsicht zu beschränken, um den Bericht nicht langweilig und unlesbar zu machen. Daher gibt es mit diesem ersten Brief aus Tanzania keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Allerdings enthält er viele Dinge, die mich beschäftigt haben sowie immer noch beschäftigen. Ich hoffe, dass mir bis zum zweiten Brief (dann schon zur Halbzeit) in dieser Hinsicht etwas mehr kreatives einfällt.
Trotz dieser kleinen planerischen Mängel, verbunden mit der beschwerlichen Umsetzung aufgrund der schlechten Computerinfrastruktur, hoffe ich, dass der Bericht dem Informationsbedürfnis seiner Empfänger gerecht wird.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünsche ich. Weiterlesen »

Zanzibar

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28 Seiten Tagebuch habe ich während meiner sieben Tage auf Unguja gefüllt. Vielleicht klappt es mit dem Auszug und einigen Bildern etwas von dem nicht unbesonderen Zanzibar-Flair rüberzubringen.

Zu Beginn muss die Begrifflichkeit Zanzibar geklärt werden. Genau genommen bin ich auf die Insel Unguja gereist – allgemein und weit bekannt als Zanzibar. Es ist nicht verkehrt, wenn man Zanzibar sagt. Jedoch meint es nicht nur die Insel Unguja, sondern das nicht ganz so berühmte Eiland Pemba sowie einige dutzend weiterer Inselchen. Zanzibar ist eine Verwaltungseinheit und nicht der Name einer speziellen Insel. Um Menschen, die diesen ersten Absatz versehentlich überlesen haben im weiteren Verlauf nicht zu verwirren, bleibe ich bei dem ungenauen, aber keinesfalls falschen Wort Zanzibar.

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Überschriftsfreier bebilderter 1642 Wörter enthaltender Bericht

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Ich wollte mich nicht noch mal dazu hinreißen lassen, mich über das Vergehen und Vor-sich-hin-rasen der Zeit auslassen. Nur – ich komme nicht umhin. Es ist die einzige Rechtfertigung dafür, dass ich schon wieder mehr als einen Monat ohne nennenswerte Einträge an dieser Stelle vergehen ließ. Wenn die Zeit langsamer vergehen würde, dann hätte ich mehr von ihr und könnte euch mehr mit Tanzania-Geschehnis-Beschreibungen beglücken. In der Theorie zumindest.
Zu meiner Entschuldigung: Ich habe viel geschrieben in den letzten zwei Wochen, weil der zweite Brief an FöderInnen und FreundInnen fertig werden musste. Zwölf Seiten intellektuell anspruchsvolle Lektüre. Den ersten Brief von Mitte Januar werdet ihr in den nächsten Tagen, bevor ich mich zu meinem Zanzibar-Urlaub aufmache, hier frei verfügbar lesen können.

Auf jeden Fall freue ich mich, dass es nun mal wieder geklappt hat und wünsche Freude am Lesen und Gucken, denn diesmal gibt es die Bilder integriert.
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Mal wieder was zum Anschauen

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Ja, ich bin fleissig am tippen, jedoch noch nicht fuer diese meine Seite. Der zweite Bericht an VIA e.V. und Brief an alle, die es interessiert und die mich unterstuetzen muss fertig werden. Daher habe ich den neuen Blogeintrag noch ein klein wenig zurueckgestellt.

Um das Warten ein wenig angenehmer zu gestalten, bis der neue Artikel hoffentlich im Laufe dieser Woche fertig wird, einige der juengsten Impressionen von Kuchenbacken bis zu naechtlichen FDB-Schnappschuessen. Weiterlesen »

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