Jun 08
Eins zwei drei im Sauseschritt, rennt die Zeit und wir rennen mit. Und so brauchte es wieder mehr einen Monat, bis ich euch hier diesen Artikel präsentiere.
Wenn es so bei diesem Rhythmus bleibt, dann werdet ihr ungefähr drei bis vier weitere hier lesen können und dann ist das Jahr in Tanzania vorbei. Langsam beginnt die Planung, was ich noch machen will, was noch passieren soll. Nächste Woche beginnt der Urlaub mit Bahnreise nach Mwanza an den Lake Victoria und an den Lake Tanganyika in das Städtchen Kigoma. Vielleicht mit kleinem Zwischenstop in der theoretischen Hauptstadt Dodoma. Danach will ich einige ältere Projekte, wie etwa die Regenrinne oder den Volunteerschrank (mehr darüber etwas weiter unten) zu einem guten Ende bringen.
Wenn ab August Marie hier ist, machen wir einen knappen Monat gemeinsam Urlaub, bevor es Anfang September heißt Abschied nehmen, am 9. in das Flugzeig klettern und am 10. wieder in Deutschland sein.
Zurück aus dem Zukunftsausblick in die Gegenwart und nähere Vergangenheit und zu diesem meinem nächsten (bebilderten!) Bericht.
Viel Freude am Lesen von diesem Arbeitsplatz aus:
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Apr 23
28 Seiten Tagebuch habe ich während meiner sieben Tage auf Unguja gefüllt. Vielleicht klappt es mit dem Auszug und einigen Bildern etwas von dem nicht unbesonderen Zanzibar-Flair rüberzubringen.
Zu Beginn muss die Begrifflichkeit Zanzibar geklärt werden. Genau genommen bin ich auf die Insel Unguja gereist – allgemein und weit bekannt als Zanzibar. Es ist nicht verkehrt, wenn man Zanzibar sagt. Jedoch meint es nicht nur die Insel Unguja, sondern das nicht ganz so berühmte Eiland Pemba sowie einige dutzend weiterer Inselchen. Zanzibar ist eine Verwaltungseinheit und nicht der Name einer speziellen Insel. Um Menschen, die diesen ersten Absatz versehentlich überlesen haben im weiteren Verlauf nicht zu verwirren, bleibe ich bei dem ungenauen, aber keinesfalls falschen Wort Zanzibar.
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Apr 09
Ich wollte mich nicht noch mal dazu hinreißen lassen, mich über das Vergehen und Vor-sich-hin-rasen der Zeit auslassen. Nur – ich komme nicht umhin. Es ist die einzige Rechtfertigung dafür, dass ich schon wieder mehr als einen Monat ohne nennenswerte Einträge an dieser Stelle vergehen ließ. Wenn die Zeit langsamer vergehen würde, dann hätte ich mehr von ihr und könnte euch mehr mit Tanzania-Geschehnis-Beschreibungen beglücken. In der Theorie zumindest.
Zu meiner Entschuldigung: Ich habe viel geschrieben in den letzten zwei Wochen, weil der zweite Brief an FöderInnen und FreundInnen fertig werden musste. Zwölf Seiten intellektuell anspruchsvolle Lektüre. Den ersten Brief von Mitte Januar werdet ihr in den nächsten Tagen, bevor ich mich zu meinem Zanzibar-Urlaub aufmache, hier frei verfügbar lesen können.
Auf jeden Fall freue ich mich, dass es nun mal wieder geklappt hat und wünsche Freude am Lesen und Gucken, denn diesmal gibt es die Bilder integriert.
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Mrz 31
Ja, ich bin fleissig am tippen, jedoch noch nicht fuer diese meine Seite. Der zweite Bericht an VIA e.V. und Brief an alle, die es interessiert und die mich unterstuetzen muss fertig werden. Daher habe ich den neuen Blogeintrag noch ein klein wenig zurueckgestellt.
Um das Warten ein wenig angenehmer zu gestalten, bis der neue Artikel hoffentlich im Laufe dieser Woche fertig wird, einige der juengsten Impressionen von Kuchenbacken bis zu naechtlichen FDB-Schnappschuessen. Weiterlesen »
Mrz 04
Versprochen wird von mir auch in Afrika nicht gebrochen und heute gibt es fuer euch einen grossen Stapel mit Bildern vom Zwischenseminar und einige von FDB.
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Jan 21
Versprochen habe ich’s und hier sind sie nun wirklich: die Bilder vom Urlaub in Morogoro … Weiterlesen »
Dez 07
Endlich. Endlich. Ja, endlich. Der neue Bericht ist da.
Es ist ziemlich schwierig, die Zeit von über einem Monat so zusammenzufassen, dass der Umfang noch gutwillig in einer zumutbaren Zeit zu lesen ist. Darum ist dieser Bericht mehr ein Berichtsabriss. Einige fehlende Dinge werden bestimmt später mal mit einfließen oder nachgetragen. Für jetzt muss dieser Auszug aus den Geschehnissen ausreichen. Viel Vergnügen
Friends of Don Bosco und was so passiert
Nun, seit mehr als zwei Monaten sind wir nun in dem Zuhause für Waisen- und Straßenkinder Friends of Don Bosco. Eigentlich ist das keine lange Zeit, aber es fühlt doch sehr lange an. So viel ist passiert, im Projekt und drumherum. Bin ich nicht schon ein halbes Jahr hier? Deutschland ist in der Erinnerung schon wahnsinnig weit weg und auch die ersten Tage in Dar Es Salam scheinen in ferner Vergangenheit zu liegen.
Wie genau FDB funktioniert und wie die Volunteerarbeit (un)organisiert wird, werde ich später mal erzählen. Neben den Alltagsaktivitäten, wie spielen, reden, Quatsch machen, unterhalten, essen,… gibt es Projekte, die wir als Volunteers verwirklichen wollen, bzw. dabei sind, sie zu umzusetzen.
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Okt 05
Entschuldigt bitte diese meist recht nichtssagenden Überrschriften, aber es wäre ein wenig knapp und verzerrend, würde ich versuchen, alles was im Moment so los ist, in so wenigen Worten zusammenzufassen. Aber sobald es an die geplanten Themenspecials geht, mit denen ich euch, werte Leserschaft, demnächst erstmalig beglücken werde, wird es auch einfacher mit prägnanten und aussagekräftigen Überschriften.
Was ist passiert?
Was sich bei meinem letzten Internetcafebesuch im Hals bereits angedeutet hatte, ist über die Tage zu einer recht unangenehmen Angina (so zumindest meine Selbstdiagnose) geworden. Die primären Folgen waren Halsschmerzen durch die angeschwollenen Mandeln und damit einhergehend Schluckschwierigkeiten bei warmen Mahlzeiten. Ergänzt wurden diese Schluckbeschwerden aber durch rein geschmacklich schwer zu ertragendes, wie Bananen zusammen mit Beef… Weiterlesen »
Sep 05
Am 28. August, kurz nach dem Mittagessen war die Entscheidung gefallen. Der Rucksack für meine Reise trägt den klangvollen Namen four seasons adventure 85L.
Aus einer wirklich breiten Angebotspalette, die die Konkurrenz einer kleineren Globetrotter-Filiale nicht zu scheuen braucht, durfte ich mir ein rückenschmeichelndes und gleichzeitig möglichst voluminöses Gerät heraussuchen.
In einem ersten Durchgang blieben acht geeignete Kandidaten übrig. Mit hilfe diverser sinniger und unsinniger Kriterien schrumpfte die Zahl im Laufe des Vormittags weiter und weiter. Am Ende stand army-grüner Riesenrucksack gegen angenehm-navy-schwarzen Kofferrucksack.
Der grüne Giga-Rucksack verlor. Mängel: eigensinniges Schnappverschlusssystem, wenig Polsterung an Becken- und Schultergurt und im Rückenbereich, sowie eine vermutlich eh nicht auszuschöpfende Größe. Ganz nebenbei auch eine nicht sonderlich attraktive Farbgebung.
Gewinner und somit Reisebegleiter ist das four seasons-Modell. Begeistert haben mich: richtig dicke Polster überall, viele Befestigungsringe außen, die Möglichkeit den Rucksack zur Tragetasche umzufunktionieren (einfach das Tragesystem wegzippen und einen Tragegurt anklippen) und als Highlight: ein abnehmbarer Extra-Tagesrucksack. Ansonsten natürlich mit Regenplane, ein unterteilbares Hauptfach, eine innenliegende Netztasche mit Reisverschluss, zwei weitere Klein-Kram-Fächer, …
Bei Globetrotter ist die Hausmarke four seasons gerade in der Fusion zu der neuen Outdoormarke meru. Den Rucksack gibt es in ähnlicher Form unter dem Namen Meru Guide Pack.
Der Rucksack stammt aus dem Nachlass meines im letzten Jahr gestorbenen Patenonkels Kuno. Von daher hat dieses Packgerät nicht nur hervorragende praktische Eigenschaften, sondern vorallem einen großen Erinnerungswert.
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