KaLänder 2010

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Ich weiß, es ist etwas spät euch darauf hinzuweisen. 2010 ist schon 12 Tage alt und die meisten werden schon mindestens den einen oder anderen Kalender hängen haben. Allerdings keinen KaLänder!

Die Idee zu einem Fotokalender ist auf einem Rückkehrerseminar im September entstanden. Das Resultat sieht nicht nur sehr schön aus; mit Impressionen aus verschiedenen Ländern, wo Freiwillige tätig waren. Zusätzlich verschwindet der Erlös nicht irgendwo sondern kommt zwei Projekten zugute. Eines davon in Kenya, ein anderes in Tanzania. Zweiteres sollte euch inzwischen auch nicht mehr unbekannt sein, denn es geht um die Friends of Don Bosco. Also dem Projekt, wo ich ein Jahr lang tätig war.

Für einen ersten Eindruck:

http://via-weltwaerts.de/files/2009/11/01KalaenderTitel-150x150.jpg02KalaenderSept03KalaenderNovemb04KalaenderRueck

Weitere Informationen findet ihr unter http://via-weltwaerts.de/ruckkehrerprojekte/kalaender

Wenn ihr an einem KaLänder 2010 interessiert seid, der für dreizehn Euro zu haben ist, könnt ihr euch an die Kontakte auf der Informationsseite oder aber an mich wenden. Gerne auch über das Kommentarfeld hier unten, per Mail oder Telefon.

Ein paar letzte Worte aus Tanzania

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Ich hatte ja mal großspurig angekündigt, jeden Monat hier einen Bericht für euch zu veröffentlichen. Doch seit dem letzten Bericht sind schon fast zwei Monate vergangen. Und so sind dies auf einmal die letzten Zeilen aus Tanzania, bevor ich morgen mit dem Emiratesflug EK726 zuerst nach Dubai und anschließend nach neun Stunden Aufenthalt mit EK059 weiter nach Hamburg fliege. Dort treffe ich nicht nur meine liebe Familie wieder, sondern nach 26 Stunden Trennung auch Marie. Selbige ist auch der Grund dafür, dass ich euch

  1. solange im Informationsdunkel gelassen habe,
  2. dieser Artikel in der 1. Person Plural geschrieben ist und
  3. der Text ein Gemeinschaftswerk ist.

Marie hingegen hebt erst Donnerstag Früh mit KLM und Kenya Airways um 5:10 Uhr von Dar Es Salaam ab und trifft nach Zwischenstopps in Nairobi und Amsterdam abends in Hamburg ein. (Anm. d. Red.: So erklärt sich die Sache mit den 26 Stunden.) Weiterlesen »

Ungeplantes

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Afrika ist ja nicht als der Kontinent bekannt, auf welchem allzu viel geplant wird. Vieles, was in der letzten Zeit passiert ist, hatte ich auch nicht so geplant. Eigentlich dachte ich mir, mich in Mwanza während meines Urlaubs gut zu entspannen und erholt in meine letzten 1,5 aktiven Arbeitsmonate für FDB zu starten. Noch dies und das zu Ende bringen und die Zeit so sinnvoll wie möglich nutzen.
Es kam anders. Ganz anders. Dabei hätte ich die „Planerfüllung“ ehrlich bevorzugt. Denn wie es alternativ gelaufen ist, war wenig erfrischend und letztlich bin ich in der Tiefphase meines Jahres in Tanzania gelandet.

Von Anfang an:

Alles began mit dem Beginn meiner Ferien, wo mich am vierten Tag das erste Unglück in Form eines Überfalls meines Mitreisenden Mohammed’s um Kamera, Urlaubskasse, Handy, MP3 Player und Ersatzbatterien brachte. Die Geschehnisse im einzelnen habe ich bereits im kleinen Urlaubsabriss geschildert.

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Special: Der erste Rundbrief – jetzt frei erhältlich

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Ja, er ist schon vier Monate alt und ich hätte ihn früher veröffentlichen können. Aber ich bin ja nun auch kein unbeschäfftigter Mensch und daher hat es sich ein wenig verzögert. Kann ja mal passieren, oder? Wie dem auch sei: Los geht’s!

Die ersten drei Monate in Tanzania sind vorbei und damit ist es nun Zeit für meinen ersten ausführlichen Bericht.
Es ist nicht gerade einfach, all die Erlebnisse und Gefühle der letzten Zeit in einem Text zusammenzufassen. Vieles sortiert sich nur langsam, ganz viele Eindrücke sind zwar aufgenommen, aber noch nicht verarbeitet. Ich werde die Differenzen in der Kultur von Deutschland und Tanzania sicher erst wirklich einschätzen können, wenn ich wieder zurück bin.
Genauso schwer ist es, eine Gliederung zu finden und sich in mancherlei Hinsicht zu beschränken, um den Bericht nicht langweilig und unlesbar zu machen. Daher gibt es mit diesem ersten Brief aus Tanzania keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Allerdings enthält er viele Dinge, die mich beschäftigt haben sowie immer noch beschäftigen. Ich hoffe, dass mir bis zum zweiten Brief (dann schon zur Halbzeit) in dieser Hinsicht etwas mehr kreatives einfällt.
Trotz dieser kleinen planerischen Mängel, verbunden mit der beschwerlichen Umsetzung aufgrund der schlechten Computerinfrastruktur, hoffe ich, dass der Bericht dem Informationsbedürfnis seiner Empfänger gerecht wird.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünsche ich. Weiterlesen »

Überschriftsfreier bebilderter 1642 Wörter enthaltender Bericht

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Ich wollte mich nicht noch mal dazu hinreißen lassen, mich über das Vergehen und Vor-sich-hin-rasen der Zeit auslassen. Nur – ich komme nicht umhin. Es ist die einzige Rechtfertigung dafür, dass ich schon wieder mehr als einen Monat ohne nennenswerte Einträge an dieser Stelle vergehen ließ. Wenn die Zeit langsamer vergehen würde, dann hätte ich mehr von ihr und könnte euch mehr mit Tanzania-Geschehnis-Beschreibungen beglücken. In der Theorie zumindest.
Zu meiner Entschuldigung: Ich habe viel geschrieben in den letzten zwei Wochen, weil der zweite Brief an FöderInnen und FreundInnen fertig werden musste. Zwölf Seiten intellektuell anspruchsvolle Lektüre. Den ersten Brief von Mitte Januar werdet ihr in den nächsten Tagen, bevor ich mich zu meinem Zanzibar-Urlaub aufmache, hier frei verfügbar lesen können.

Auf jeden Fall freue ich mich, dass es nun mal wieder geklappt hat und wünsche Freude am Lesen und Gucken, denn diesmal gibt es die Bilder integriert.
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Mal wieder was zum Anschauen

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Ja, ich bin fleissig am tippen, jedoch noch nicht fuer diese meine Seite. Der zweite Bericht an VIA e.V. und Brief an alle, die es interessiert und die mich unterstuetzen muss fertig werden. Daher habe ich den neuen Blogeintrag noch ein klein wenig zurueckgestellt.

Um das Warten ein wenig angenehmer zu gestalten, bis der neue Artikel hoffentlich im Laufe dieser Woche fertig wird, einige der juengsten Impressionen von Kuchenbacken bis zu naechtlichen FDB-Schnappschuessen. Weiterlesen »

Die Bildershow zum Februar

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Versprochen wird von mir auch in Afrika nicht gebrochen und heute gibt es fuer euch einen grossen Stapel mit Bildern vom Zwischenseminar und einige von FDB.

Zum Angucken im Interesse der Seitenladegeschwindigkeit auf weiterlesen klicken :) Weiterlesen »

Arbeitsgeschehen – Teil 2 des ausführlichen Berichts für Januar/Februar

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Da ist schon wieder Ende Februar und ich bereits fünf Monate in Tanzania. Was so “auf Arbeit” bei FDB und auf dem Zwischenseminar ging und geht, das ist das heutige Thema. Also, Ohren gespitzt und fein zugehört, bzw. gelesen. Zuschauen ist nicht nötig, denn ich schaffe es in diesem Augenblick nicht, die Bilder von meiner Kamera zu holen. Gebt mir eine Woche, um sie nachzuliefern. Danke. Vielen Dank.

Meine Friends

Ja, Friends of Don Bosco. Gelangweilt haben wir uns nicht. Mehrere Einheiten Büroarbeit haben wir Volunteers erledigt, denn es gibt ernsthafte Bemühungen einen festen Sponsor zu finden, der verlässlich einen Teil oder vielleicht sogar sämtliche laufende Kosten übernimmt. Es galt also ansprechende Briefe an die Organisationen in Great Britain zu schreiben, ein vernünftiges sachliches Profil zu verfassen, eine komplette Kalkulation sämtlicher Kosten zu erstellen. Gerade das Zusammensammeln der nötigen Daten war schwierig und langwierig, weil es niemanden mit einem Gesamtüberblick gibt. Weiterlesen »

Ein Monat in 10000 Zeichen

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Endlich. Endlich. Ja, endlich. Der neue Bericht ist da.

Es ist ziemlich schwierig, die Zeit von über einem Monat so zusammenzufassen, dass der Umfang noch gutwillig in einer zumutbaren Zeit zu lesen ist. Darum ist dieser Bericht mehr ein Berichtsabriss. Einige fehlende Dinge werden bestimmt später mal mit einfließen oder nachgetragen. Für jetzt muss dieser Auszug aus den Geschehnissen ausreichen. Viel Vergnügen


Friends of Don Bosco und was so passiert

Nun, seit mehr als zwei Monaten sind wir nun in dem Zuhause für Waisen- und Straßenkinder Friends of Don Bosco. Eigentlich ist das keine lange Zeit, aber es fühlt doch sehr lange an. So viel ist passiert, im Projekt und drumherum. Bin ich nicht schon ein halbes Jahr hier? Deutschland ist in der Erinnerung schon wahnsinnig weit weg und auch die ersten Tage in Dar Es Salam scheinen in ferner Vergangenheit zu liegen.

Wie genau FDB funktioniert und wie die Volunteerarbeit (un)organisiert wird, werde ich später mal erzählen. Neben den Alltagsaktivitäten, wie spielen, reden, Quatsch machen, unterhalten, essen,… gibt es Projekte, die wir als Volunteers verwirklichen wollen, bzw. dabei sind, sie zu umzusetzen.

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Ein (verspäteter) Bericht: 3 Wochen in TZ

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Wow – schon mehr als ganze drei Wochen bin ich nun hier, in der Vereinigten Republik von Tanzania.

Passiert ist einiges in der vergangenen Zeit. Ein Auswahl an Highlights folgt hier:

Kuliarisch haben wir uns weiterentwickelt. Ein “Westpaket” von Familie Plenz und eine Shoppingtour im großen Daressalamer Einkaufscenter hat einiges dazu begetragen.
Das Paket, welches bei Lichte besehen eine Sporttasche ist, hat vor allem den chronischen Süßwarenmangel für eine gewisse Zeit beseitigt und Julius mit zwei Packungen Fertigsalat unglaublich beglückt. Auch Geschirrhandtücher und Pfeffer erleichtern einiges Küchen- und Essenstechnische erheblich. Danke schön nach Hamburg und nach Iringa :)
Die zweite Weiterentwicklung ereilte uns in Form von frischem Brokolli, Balsamikoessig, Schnittlauch und Petersilie, sowie drei Leibern richtigem grauen Mischbrots. Dies wurde zu einer herrlichen Abendmahlzeit verarbeitet, bestehend aus Brokollisalat mit Brotbeilage und Kräuterbutter. Die deutschen Volunteers waren sämtlich begeistert; die afrikanischen Mitesser offensichtlich ein wenig skeptisch.
Außerdem gab es zwischenzeitlich ein Glas Erdnussbutter, die zwar nur aus Erdnüssen bestand und dem “deutschen Original” keine Konkurrenz machen konnte, aber zur geschmacklichen Aufpeppung des morgendlichen ungetoasteten Papptoasts ist es ganz hervorragend. Dann wurden auch noch chapati (Eierkuchen) in den Speiseplan aufgenommen. Zubereitet von der Nachbarin und in für Einheimische ungewohnter Art mit Zucker verspeist, ein einziger Genuß. Fast so gut, wie zuhause :)
Von daher lässt es sich verschmerzen, dass etwa die Hälfte der Mahlzeiten immer noch ugali na maharagwe heißt und dadurch immer langweiliger wird.
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