Sep 08
Ich hatte ja mal großspurig angekündigt, jeden Monat hier einen Bericht für euch zu veröffentlichen. Doch seit dem letzten Bericht sind schon fast zwei Monate vergangen. Und so sind dies auf einmal die letzten Zeilen aus Tanzania, bevor ich morgen mit dem Emiratesflug EK726 zuerst nach Dubai und anschließend nach neun Stunden Aufenthalt mit EK059 weiter nach Hamburg fliege. Dort treffe ich nicht nur meine liebe Familie wieder, sondern nach 26 Stunden Trennung auch Marie. Selbige ist auch der Grund dafür, dass ich euch
- solange im Informationsdunkel gelassen habe,
- dieser Artikel in der 1. Person Plural geschrieben ist und
- der Text ein Gemeinschaftswerk ist.
Marie hingegen hebt erst Donnerstag Früh mit KLM und Kenya Airways um 5:10 Uhr von Dar Es Salaam ab und trifft nach Zwischenstopps in Nairobi und Amsterdam abends in Hamburg ein. (Anm. d. Red.: So erklärt sich die Sache mit den 26 Stunden.) Weiterlesen »
Jul 11
Afrika ist ja nicht als der Kontinent bekannt, auf welchem allzu viel geplant wird. Vieles, was in der letzten Zeit passiert ist, hatte ich auch nicht so geplant. Eigentlich dachte ich mir, mich in Mwanza während meines Urlaubs gut zu entspannen und erholt in meine letzten 1,5 aktiven Arbeitsmonate für FDB zu starten. Noch dies und das zu Ende bringen und die Zeit so sinnvoll wie möglich nutzen.
Es kam anders. Ganz anders. Dabei hätte ich die „Planerfüllung“ ehrlich bevorzugt. Denn wie es alternativ gelaufen ist, war wenig erfrischend und letztlich bin ich in der Tiefphase meines Jahres in Tanzania gelandet.
Von Anfang an:
Alles began mit dem Beginn meiner Ferien, wo mich am vierten Tag das erste Unglück in Form eines Überfalls meines Mitreisenden Mohammed’s um Kamera, Urlaubskasse, Handy, MP3 Player und Ersatzbatterien brachte. Die Geschehnisse im einzelnen habe ich bereits im kleinen Urlaubsabriss geschildert.
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Apr 09
Ich wollte mich nicht noch mal dazu hinreißen lassen, mich über das Vergehen und Vor-sich-hin-rasen der Zeit auslassen. Nur – ich komme nicht umhin. Es ist die einzige Rechtfertigung dafür, dass ich schon wieder mehr als einen Monat ohne nennenswerte Einträge an dieser Stelle vergehen ließ. Wenn die Zeit langsamer vergehen würde, dann hätte ich mehr von ihr und könnte euch mehr mit Tanzania-Geschehnis-Beschreibungen beglücken. In der Theorie zumindest.
Zu meiner Entschuldigung: Ich habe viel geschrieben in den letzten zwei Wochen, weil der zweite Brief an FöderInnen und FreundInnen fertig werden musste. Zwölf Seiten intellektuell anspruchsvolle Lektüre. Den ersten Brief von Mitte Januar werdet ihr in den nächsten Tagen, bevor ich mich zu meinem Zanzibar-Urlaub aufmache, hier frei verfügbar lesen können.
Auf jeden Fall freue ich mich, dass es nun mal wieder geklappt hat und wünsche Freude am Lesen und Gucken, denn diesmal gibt es die Bilder integriert.
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Dez 07
Endlich. Endlich. Ja, endlich. Der neue Bericht ist da.
Es ist ziemlich schwierig, die Zeit von über einem Monat so zusammenzufassen, dass der Umfang noch gutwillig in einer zumutbaren Zeit zu lesen ist. Darum ist dieser Bericht mehr ein Berichtsabriss. Einige fehlende Dinge werden bestimmt später mal mit einfließen oder nachgetragen. Für jetzt muss dieser Auszug aus den Geschehnissen ausreichen. Viel Vergnügen
Friends of Don Bosco und was so passiert
Nun, seit mehr als zwei Monaten sind wir nun in dem Zuhause für Waisen- und Straßenkinder Friends of Don Bosco. Eigentlich ist das keine lange Zeit, aber es fühlt doch sehr lange an. So viel ist passiert, im Projekt und drumherum. Bin ich nicht schon ein halbes Jahr hier? Deutschland ist in der Erinnerung schon wahnsinnig weit weg und auch die ersten Tage in Dar Es Salam scheinen in ferner Vergangenheit zu liegen.
Wie genau FDB funktioniert und wie die Volunteerarbeit (un)organisiert wird, werde ich später mal erzählen. Neben den Alltagsaktivitäten, wie spielen, reden, Quatsch machen, unterhalten, essen,… gibt es Projekte, die wir als Volunteers verwirklichen wollen, bzw. dabei sind, sie zu umzusetzen.
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Okt 05
Entschuldigt bitte diese meist recht nichtssagenden Überrschriften, aber es wäre ein wenig knapp und verzerrend, würde ich versuchen, alles was im Moment so los ist, in so wenigen Worten zusammenzufassen. Aber sobald es an die geplanten Themenspecials geht, mit denen ich euch, werte Leserschaft, demnächst erstmalig beglücken werde, wird es auch einfacher mit prägnanten und aussagekräftigen Überschriften.
Was ist passiert?
Was sich bei meinem letzten Internetcafebesuch im Hals bereits angedeutet hatte, ist über die Tage zu einer recht unangenehmen Angina (so zumindest meine Selbstdiagnose) geworden. Die primären Folgen waren Halsschmerzen durch die angeschwollenen Mandeln und damit einhergehend Schluckschwierigkeiten bei warmen Mahlzeiten. Ergänzt wurden diese Schluckbeschwerden aber durch rein geschmacklich schwer zu ertragendes, wie Bananen zusammen mit Beef… Weiterlesen »
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