Jan 10
Da freute ich mich aber, einen Neujahrsgruß von Ulf zu bekommen, der seit August zusammen mit Sven bei FDB und Huruma die Stelle von Julius und mir besetzt. Allerdings war es weniger ein Email zum Neuen Jahr, sondern eine Überraschung.
Meine Eltern hatten irgendwann in der Zeit, als ich überfallen wurde, ein Päckchen nach Tanzania geschickt. Also Mitte Juni. Ulf verkündete mir nun, dass dieses angekommen ist. Also ist es nach einem knappen halben Jahr wirklich bis nach Dar Es Salaam gelangt. Ich hatte nur noch selten mal einen Gedanken daran verschwendet, wo es denn verschwunden sein könnte. Darum war die Überraschung umso größer.
Blieb nur die Überlegung, was damit passieren soll. Die Entscheidung, dass Ulf und Sven es ausschlachten dürfen, war doch nicht zu schwer zu fällen. Immerhin sollen u.a. Nudeln dabei sein und ich gönne ihnen ein gutes Essen. Gerade, weil die dortigen Nudeln zwar gut, aber die hiesigen doch um einiges leckerer sind.
Lasst es euch schmecken, ihr beiden!
In eigener Sache noch eine Bemerkung: lala-salama.de fehlt im Moment natürlich der eigentliche Verwendungszweck. Ich werde demnächst einen weiteren meiner ausführlichen Berichte veröffentlichen. Abgesehen davon fehlen mir Inhalte, die hier beschreibenswert sein könnten. Darum habe ich bereits überlegt, mich von der Homepage zu verabschieden. Allerdings möchte ich mich da nicht zu früh festlegen und darum wird die Seite bis mindestens April erreichbar bleiben.
Ich bedenke derzeit neue Nutzungsmöglichkeiten und für Anregungen bin ich dankbar. Bis dahin grüße ich herzlich aus dem winterlichen Potsdam
euer JoJo//nathan
Jul 11
Afrika ist ja nicht als der Kontinent bekannt, auf welchem allzu viel geplant wird. Vieles, was in der letzten Zeit passiert ist, hatte ich auch nicht so geplant. Eigentlich dachte ich mir, mich in Mwanza während meines Urlaubs gut zu entspannen und erholt in meine letzten 1,5 aktiven Arbeitsmonate für FDB zu starten. Noch dies und das zu Ende bringen und die Zeit so sinnvoll wie möglich nutzen.
Es kam anders. Ganz anders. Dabei hätte ich die „Planerfüllung“ ehrlich bevorzugt. Denn wie es alternativ gelaufen ist, war wenig erfrischend und letztlich bin ich in der Tiefphase meines Jahres in Tanzania gelandet.
Von Anfang an:
Alles began mit dem Beginn meiner Ferien, wo mich am vierten Tag das erste Unglück in Form eines Überfalls meines Mitreisenden Mohammed’s um Kamera, Urlaubskasse, Handy, MP3 Player und Ersatzbatterien brachte. Die Geschehnisse im einzelnen habe ich bereits im kleinen Urlaubsabriss geschildert.
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Jun 18
Wie soll man ein derart aergerliches Thema spannend und doch nicht zu dramatisch einleiten?
Ich bin fuer: kurz und schmerzlos. Ich wurde ausgeraubt.
Um ein potentielles “Ohhhh Nein!!! Lebst du noch?” nicht zu der brennensten Frage werden zu lassen. Ja! Ich bin okey.
Fangen wir aber, wie es sich gehoert, am Anfang an.
Reisen und Kennenlernen
Am 10. Juni brach ich mit dem Bus von Scandinavia Express Service Ltd. in meinen Urlaub auf; nach Dodoma, die Landeshauptstadt Tanzanias. Waehrend der Reise lernte ich einen netten Herren names Mohamed kennen. Gemeinsames Reisen ist einfach einfacher und netter und darum haben wir eben dies getan.
Die Unterkuenfte in Dodama waren gut gefuellt, da momentan die Bunge, das Tanzianische Parlament tagt. Nach einiger Suche offenbarten sich dann aber freie Zimmer im DM Hotel. Die beiden Abende dort haben Mohamed und ich gemeinsam verbracht. Weiterlesen »
Jun 08
Eins zwei drei im Sauseschritt, rennt die Zeit und wir rennen mit. Und so brauchte es wieder mehr einen Monat, bis ich euch hier diesen Artikel präsentiere.
Wenn es so bei diesem Rhythmus bleibt, dann werdet ihr ungefähr drei bis vier weitere hier lesen können und dann ist das Jahr in Tanzania vorbei. Langsam beginnt die Planung, was ich noch machen will, was noch passieren soll. Nächste Woche beginnt der Urlaub mit Bahnreise nach Mwanza an den Lake Victoria und an den Lake Tanganyika in das Städtchen Kigoma. Vielleicht mit kleinem Zwischenstop in der theoretischen Hauptstadt Dodoma. Danach will ich einige ältere Projekte, wie etwa die Regenrinne oder den Volunteerschrank (mehr darüber etwas weiter unten) zu einem guten Ende bringen.
Wenn ab August Marie hier ist, machen wir einen knappen Monat gemeinsam Urlaub, bevor es Anfang September heißt Abschied nehmen, am 9. in das Flugzeig klettern und am 10. wieder in Deutschland sein.
Zurück aus dem Zukunftsausblick in die Gegenwart und nähere Vergangenheit und zu diesem meinem nächsten (bebilderten!) Bericht.
Viel Freude am Lesen von diesem Arbeitsplatz aus:
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Mai 14
Ja, er ist schon vier Monate alt und ich hätte ihn früher veröffentlichen können. Aber ich bin ja nun auch kein unbeschäfftigter Mensch und daher hat es sich ein wenig verzögert. Kann ja mal passieren, oder? Wie dem auch sei: Los geht’s!
Die ersten drei Monate in Tanzania sind vorbei und damit ist es nun Zeit für meinen ersten ausführlichen Bericht.
Es ist nicht gerade einfach, all die Erlebnisse und Gefühle der letzten Zeit in einem Text zusammenzufassen. Vieles sortiert sich nur langsam, ganz viele Eindrücke sind zwar aufgenommen, aber noch nicht verarbeitet. Ich werde die Differenzen in der Kultur von Deutschland und Tanzania sicher erst wirklich einschätzen können, wenn ich wieder zurück bin.
Genauso schwer ist es, eine Gliederung zu finden und sich in mancherlei Hinsicht zu beschränken, um den Bericht nicht langweilig und unlesbar zu machen. Daher gibt es mit diesem ersten Brief aus Tanzania keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Allerdings enthält er viele Dinge, die mich beschäftigt haben sowie immer noch beschäftigen. Ich hoffe, dass mir bis zum zweiten Brief (dann schon zur Halbzeit) in dieser Hinsicht etwas mehr kreatives einfällt.
Trotz dieser kleinen planerischen Mängel, verbunden mit der beschwerlichen Umsetzung aufgrund der schlechten Computerinfrastruktur, hoffe ich, dass der Bericht dem Informationsbedürfnis seiner Empfänger gerecht wird.
Viel Vergnügen bei der Lektüre wünsche ich. Weiterlesen »
Apr 23
28 Seiten Tagebuch habe ich während meiner sieben Tage auf Unguja gefüllt. Vielleicht klappt es mit dem Auszug und einigen Bildern etwas von dem nicht unbesonderen Zanzibar-Flair rüberzubringen.
Zu Beginn muss die Begrifflichkeit Zanzibar geklärt werden. Genau genommen bin ich auf die Insel Unguja gereist – allgemein und weit bekannt als Zanzibar. Es ist nicht verkehrt, wenn man Zanzibar sagt. Jedoch meint es nicht nur die Insel Unguja, sondern das nicht ganz so berühmte Eiland Pemba sowie einige dutzend weiterer Inselchen. Zanzibar ist eine Verwaltungseinheit und nicht der Name einer speziellen Insel. Um Menschen, die diesen ersten Absatz versehentlich überlesen haben im weiteren Verlauf nicht zu verwirren, bleibe ich bei dem ungenauen, aber keinesfalls falschen Wort Zanzibar.
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Apr 09
Ich wollte mich nicht noch mal dazu hinreißen lassen, mich über das Vergehen und Vor-sich-hin-rasen der Zeit auslassen. Nur – ich komme nicht umhin. Es ist die einzige Rechtfertigung dafür, dass ich schon wieder mehr als einen Monat ohne nennenswerte Einträge an dieser Stelle vergehen ließ. Wenn die Zeit langsamer vergehen würde, dann hätte ich mehr von ihr und könnte euch mehr mit Tanzania-Geschehnis-Beschreibungen beglücken. In der Theorie zumindest.
Zu meiner Entschuldigung: Ich habe viel geschrieben in den letzten zwei Wochen, weil der zweite Brief an FöderInnen und FreundInnen fertig werden musste. Zwölf Seiten intellektuell anspruchsvolle Lektüre. Den ersten Brief von Mitte Januar werdet ihr in den nächsten Tagen, bevor ich mich zu meinem Zanzibar-Urlaub aufmache, hier frei verfügbar lesen können.
Auf jeden Fall freue ich mich, dass es nun mal wieder geklappt hat und wünsche Freude am Lesen und Gucken, denn diesmal gibt es die Bilder integriert.
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Mrz 04
Versprochen wird von mir auch in Afrika nicht gebrochen und heute gibt es fuer euch einen grossen Stapel mit Bildern vom Zwischenseminar und einige von FDB.
Zum Angucken im Interesse der Seitenladegeschwindigkeit auf weiterlesen klicken
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Feb 27
Da ist schon wieder Ende Februar und ich bereits fünf Monate in Tanzania. Was so “auf Arbeit” bei FDB und auf dem Zwischenseminar ging und geht, das ist das heutige Thema. Also, Ohren gespitzt und fein zugehört, bzw. gelesen. Zuschauen ist nicht nötig, denn ich schaffe es in diesem Augenblick nicht, die Bilder von meiner Kamera zu holen. Gebt mir eine Woche, um sie nachzuliefern. Danke. Vielen Dank.
Meine Friends
Ja, Friends of Don Bosco. Gelangweilt haben wir uns nicht. Mehrere Einheiten Büroarbeit haben wir Volunteers erledigt, denn es gibt ernsthafte Bemühungen einen festen Sponsor zu finden, der verlässlich einen Teil oder vielleicht sogar sämtliche laufende Kosten übernimmt. Es galt also ansprechende Briefe an die Organisationen in Great Britain zu schreiben, ein vernünftiges sachliches Profil zu verfassen, eine komplette Kalkulation sämtlicher Kosten zu erstellen. Gerade das Zusammensammeln der nötigen Daten war schwierig und langwierig, weil es niemanden mit einem Gesamtüberblick gibt. Weiterlesen »
Feb 18
Ich komme nicht raus aus dem Staunen, mit welch unglaublicher Geschwindigkeit mein Jahr in Tanzania verfliegt. Schon habe ich wieder fast einen Monat lang nichts ausführliches auf meinem blog (das Ding was ihr hier lest) berichtet die Hälfte der Zeit ist fast vorbei. Ich werde mich wohl damit abfinden müssen. Aber es ist dennoch immer wieder eine interessante Erkenntnis, dass Weihnachten schon mehr als ein-einhalb Monate weg ist und wie viel bei FDB seit dem schon wieder passiert ist. Allerdings: um Arbeitsdinge soll es in diesem Teil 1 (s. Überschrift) nur am Rande gehen. Um meine Leserinnen und Leser nicht zu überstrapazieren veröffentliche ich ersteinmal einen mehr auf das Leben außerhalb von FDB und Zwischenseminar fixierten Artikel. Ein zweiter zu meinem Lieblingsprojekt und der Seminarwoche erscheint hier in wenigen Stunden bis einigen Tagen.
Genug davon. Los gehts! Weiterlesen »
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