Ein Paket bekommen und lala-salama.de – wie geht es weiter?

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Da freute ich mich aber, einen Neujahrsgruß von Ulf zu bekommen, der seit August zusammen mit Sven bei FDB und Huruma die Stelle von Julius und mir besetzt. Allerdings war es weniger ein Email zum Neuen Jahr, sondern eine Überraschung.

Meine Eltern hatten irgendwann in der Zeit, als ich überfallen wurde, ein Päckchen nach Tanzania geschickt. Also Mitte Juni. Ulf verkündete mir nun, dass dieses angekommen ist. Also ist es nach einem knappen halben Jahr wirklich bis nach Dar Es Salaam gelangt. Ich hatte nur noch selten mal einen Gedanken daran verschwendet, wo es denn verschwunden sein könnte. Darum war die Überraschung umso größer.

Blieb nur die Überlegung, was damit passieren soll. Die Entscheidung, dass Ulf und Sven es ausschlachten dürfen, war doch nicht zu schwer zu fällen. Immerhin sollen u.a. Nudeln dabei sein und ich gönne ihnen ein gutes Essen. Gerade, weil die dortigen Nudeln zwar gut, aber die hiesigen doch um einiges leckerer sind.

Lasst es euch schmecken, ihr beiden!

In eigener Sache noch eine Bemerkung: lala-salama.de fehlt im Moment natürlich der eigentliche Verwendungszweck. Ich werde demnächst einen weiteren meiner ausführlichen Berichte veröffentlichen. Abgesehen davon fehlen mir Inhalte, die hier beschreibenswert sein könnten. Darum habe ich bereits überlegt, mich von der Homepage zu verabschieden. Allerdings möchte ich mich da nicht zu früh festlegen und darum wird die Seite bis mindestens April erreichbar bleiben.

Ich bedenke derzeit neue Nutzungsmöglichkeiten und für Anregungen bin ich dankbar. Bis dahin grüße ich herzlich aus dem winterlichen Potsdam

euer JoJo//nathan

Ein paar letzte Worte aus Tanzania

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Ich hatte ja mal großspurig angekündigt, jeden Monat hier einen Bericht für euch zu veröffentlichen. Doch seit dem letzten Bericht sind schon fast zwei Monate vergangen. Und so sind dies auf einmal die letzten Zeilen aus Tanzania, bevor ich morgen mit dem Emiratesflug EK726 zuerst nach Dubai und anschließend nach neun Stunden Aufenthalt mit EK059 weiter nach Hamburg fliege. Dort treffe ich nicht nur meine liebe Familie wieder, sondern nach 26 Stunden Trennung auch Marie. Selbige ist auch der Grund dafür, dass ich euch

  1. solange im Informationsdunkel gelassen habe,
  2. dieser Artikel in der 1. Person Plural geschrieben ist und
  3. der Text ein Gemeinschaftswerk ist.

Marie hingegen hebt erst Donnerstag Früh mit KLM und Kenya Airways um 5:10 Uhr von Dar Es Salaam ab und trifft nach Zwischenstopps in Nairobi und Amsterdam abends in Hamburg ein. (Anm. d. Red.: So erklärt sich die Sache mit den 26 Stunden.) Weiterlesen »

Alles neu macht der Mai

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Eins zwei drei im Sauseschritt, rennt die Zeit und wir rennen mit. Und so brauchte es wieder mehr einen Monat, bis ich euch hier diesen Artikel präsentiere.
Wenn es so bei diesem Rhythmus bleibt, dann werdet ihr ungefähr drei bis vier weitere hier lesen können und dann ist das Jahr in Tanzania vorbei. Langsam beginnt die Planung, was ich noch machen will, was noch passieren soll. Nächste Woche beginnt der Urlaub mit Bahnreise nach Mwanza an den Lake Victoria und an den Lake Tanganyika in das Städtchen Kigoma. Vielleicht mit kleinem Zwischenstop in der theoretischen Hauptstadt Dodoma. Danach will ich einige ältere Projekte, wie etwa die Regenrinne oder den Volunteerschrank (mehr darüber etwas weiter unten) zu einem guten Ende bringen.
Wenn ab August Marie hier ist, machen wir einen knappen Monat gemeinsam Urlaub, bevor es Anfang September heißt Abschied nehmen, am 9. in das Flugzeig klettern und am 10. wieder in Deutschland sein.
Zurück aus dem Zukunftsausblick in die Gegenwart und nähere Vergangenheit und zu diesem meinem nächsten (bebilderten!) Bericht.

Viel Freude am Lesen von diesem Arbeitsplatz aus:
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Zanzibar

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28 Seiten Tagebuch habe ich während meiner sieben Tage auf Unguja gefüllt. Vielleicht klappt es mit dem Auszug und einigen Bildern etwas von dem nicht unbesonderen Zanzibar-Flair rüberzubringen.

Zu Beginn muss die Begrifflichkeit Zanzibar geklärt werden. Genau genommen bin ich auf die Insel Unguja gereist – allgemein und weit bekannt als Zanzibar. Es ist nicht verkehrt, wenn man Zanzibar sagt. Jedoch meint es nicht nur die Insel Unguja, sondern das nicht ganz so berühmte Eiland Pemba sowie einige dutzend weiterer Inselchen. Zanzibar ist eine Verwaltungseinheit und nicht der Name einer speziellen Insel. Um Menschen, die diesen ersten Absatz versehentlich überlesen haben im weiteren Verlauf nicht zu verwirren, bleibe ich bei dem ungenauen, aber keinesfalls falschen Wort Zanzibar.

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Zurück aus dem Dunkel ins www-Licht

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Entschuldigung!

Irgendwie habe ich es mit einem Update eines Plugins geschafft, meine ganze Seite lahmzulegen, wie viele zweifelsohne bemerkt haben. Die Behebung war denkbar simpel, da nur die neuste Version meines Blogtools Wordpress hochgeladen und installiert werden musste.

Warums dennoch so lange gedauert hat?
Nun, zum einen wusste ich zunächst nicht, wie ich das Problem angehen sollte und habe gehofft, die Seite mit einigen Tipps aus entsprechenden Foren alleine schnell wieder zum laufen zu bekommen. Dort wurde mir aber nachdrücklich empfohlen erst einmal ein allgemeines Update zu machen. Also lud ich die aktuelle Version auf meinen USB-Stick und machte mich an das Dateien austauschen. Jedoch sind die Verbindungen hier für solchen Datenverkehr nicht ausgelegt und es hätte mich wohl annährend Tage gekostet, bis alles auf den Server geladen gewesen wäre. Nebenbei habe ich auch noch meinen USB-Stick zeitweilig verloren und das machte das ganze nur noch komplizierter.

Bis dann (Paten-)onkel Helmut das rettenden Angebot machte. Herzlichstes Dankeschön dafür. Nun ist Wordpress geupdatet und neu installiert und mein Libelingsprovider biohost hat den Server innerhalb von 20 Minuten nach meiner Anfragemail neu konfiguriert. Das ist Service. Vielen Dank. Damit sind scheinbar alle Probleme behoben und ich kann endlich wieder Neuigkeiten aus Afrika berichten. Nächste Woche gehts los!

Vielen Dank an meine Homepageretter und danke an meine treue Leserschaft für die Geduld :)

PS: Der Artikel ein weiter unten, datiert auf den 21. Oktober ist ein bisher unveröffentlichter, der durch die technischen Probleme nur auf seine Publizierung gewartet hat.  Daher nicht verpassen: 3 Wochen in Tanzania. Das waren noch Zeiten: keine Malaria, keine überfallenen Mitvolunteers,… doch dazu nächste Woche mehr!

Der DED meldet sich

Vorbereitung Keine Kommentare »

Was für eine Überraschung! Mitten in den letzten Lernzügen für meine mündliche und letzte Abiturprüfung und in die Vorbereitungen des ganz wahrscheinlichen Jahres in Tansania hinein flattert just eine überraschende Mail vom Deutschen Entwicklungsdienst. Darin die Frage, ob ich nicht noch Interesse an dem weltwärts-Programm hätte, da ich mich ja “vor einiger Zeit” einmal dafür beworben habe.

Flugs schaue ich im Mailarchiv nach: Ja, habe ich. Und zwar am 27. Januar diesen Jahres. Also gerade mal knapp ein halbes Jahr her. Ich bin schier begeistert. Nach so einer langen Zeit von Schweigen im Walde, wie man doch so schön sagt, hat der DED tatsächlich noch an mich gedacht. Toll!
Allerdings Pech für den DED. Inzwischen habe ich mich annähernd in VIA e.V. verliebt und in die Perspektive, ein Jahr in Tansania bei den Friends of Don Bosco rumzuwerkeln.

Also dann: “Liebe Frau Berger, herzlichen Dank für Ihre Email. Inzwischen habe ich mich anderweitig um ein weltwärts-Jahr bemüht und werde voraussichtlich ab September in Tansania tätig sein. Bitte löschen Sie daher meine Daten aus Ihrer Bewerberdatei. Mit freundlichen …

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